Arginin

Was ist Arginin?

Arginin ist eine proteinogene Aminosäure und somit am Aufbau von Proteinen in Lebewesen beteiligt. Der menschliche Körper kann Arginin zwar zu einem geringen Anteil selbst herstellen, jedoch geschieht dies nicht immer in ausreichendem Maße. Aufgrund dessen gilt Arginin heutzutage als semi-essentielle Aminosäure und muss somit vom Menschen unter speziellen Bedingungen auch über die Nahrung zugeführt werden. Die Lebensmittel mit dem höchsten Gehalt an Arginin sind Kürbiskerne, gefolgt von Erdnüssen, Pinienkernen und Walnüssen. Um jedoch 5 Gramm Arginin aus Kürbiskernen zu beziehen, müssen hiervon fast 100g verzehrt werden.

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Arginin ist im menschlichen Organismus eine Vorstufe von Stickstoff-Monoxid (NO), einem Molekül, welches in unserem Körper zuständig für die Blutversorgung von Organen und Gefäßen ist. Weiterhin stellt Arginin in unserem Körper ein wichtiges Molekül im Harnstoffzyklus dar. Dies ist ein wichtiger Stoffwechselweg, über den Säugetiere Ammoniak (NH3) ausscheiden.

Wer nimmt Arginin?

Arginin wird – genau wie die Aminosäure Citrullin – gerne von Bodybuildern als sogenanntes Pump Supplement vor dem Training verwendet. Aufgrund der Ähnlichkeiten dieser zwei Pump Supplemente werden Arginin und Citrullin auch sehr gerne kombiniert eingenommen. Im Ausdauersport gibt es ebenfalls eine ganze Reihe an Athleten, die auf eine Supplementierung mit Arginin zurückgreifen.

Unterschiedliche Darreichungsformen von Arginin

Arginin wird in diversen unterschiedlichen Formen auf dem Markt angeboten. Zum einen gibt es reines Arginin meist in Form von L-Arginin HCL. Hierbei handelt es sich um Arginin als Salz der Salzsäure (HCL). Zum anderen wird Arginin auch in der Form von Arginin Alpha Ketoglutarat, häufig von den Herstellern als AAKG abgekürzt, angeboten. Bei dieser Verbindung handelt es sich um Arginin, welches mit Alpha Ketoglutarat, einer wichtigen Verbindung, die wiederum eine Rolle im Krebs-Zyklus und im Stickstoffmetabolismus spielt, verknüpft ist. Der Krebs-Zyklus ist ein weiterer wichtiger Stoffwechselweg im menschlichen Körper, in dem diverse Biosynthesen stattfinden und somit auch die Energiebereitstellung gewährleistet wird. Auch in Form von Kapseln ist Arginin für all jene, die es auf dem Weg von der Arbeit ins Training einnehmen möchten, verfügbar. In dieser Form wird Arginin von den Herstellern auch gerne mit diversen anderen Pump- und Pre Workout Supplementen in Kombination verkauft. Bezüglich des Geschmacks ist zu sagen, dass reines L-Arginin HCL – wie die meisten isolierten Aminosäuren – ziemlich unangenehm bitter schmeckt. AAKG hingegen schmeckt aufgrund des enthaltenen Alpha Ketoglutarats im Gegensatz dazu deutlich angenehmer.

Dosierungen von Arginin im Hobby- und im Profibereich

Sportler, die Arginin in Form von L-Arginin HCL einnehmen, wenden es je nach Körpergewicht in Dosierungen von rund 3 Gramm an. Handelt es sich um Arginin Alpha Ketoglutarat ist die Dosierung etwas höher und bei rund 5 Gramm anzusetzen, da hier von der jeweiligen Menge ja noch der Anteil an Alpha Ketoglutarat abgezogen werden muss. Wie immer gilt es jedoch zu beachten, dass man zuerst in beiden Fällen lieber mit einer geringeren Dosierung einsteigen sollte und sich dann an die erwünschten Effekte langsam herantastet. Personen mit Herz-Kreislauferkrankungen sollten eine Arginin-Einnahme zuvor unbedingt mit dem behandelnden Arzt absprechen, um mögliche Komplikationen zu vermeiden.

Verzehrempfehlung

Aufgrund des bereits beschriebenen Geschmacks wird L-Arginin HCL am besten mit Saft oder anderen Flüssigkeiten mit Eigengeschmack eingenommen, um die Bitterkeit etwas zu überdecken. AAKG hingegen schmeckt auch einfach in Wasser aufgelöst relativ gut. Der Einnahmezeitpunkt liegt bei allen verfügbaren Formen optimalerweise etwa 30-60 Minuten vor dem Trainingsbeginn. Auch hier kann es aber von Person zu Person Unterschiede geben. Kombiniert werden kann Arginin mit diversen anderen Supplementen, die vor dem Training eingenommen werden, wie zum Beispiel Citrullin, Creatin oder BCAAs. Eine Einnahme auf nicht allzu gefüllten Magen ist empfehlenswert, da sich sonst die Aufnahme deutlich verzögern kann.