Amylopektin

Was ist Amylopektin?

Bei Amylopektin handelt es sich um ein Kohlenhydrat. Genau genommen ist Amylopektin der Hauptbestandteil unterschiedlicher Pflanzenstärke, wie beispielsweise von Mais oder Kartoffeln. 70-80% der in diesen Pflanzen vorkommenden Stärke besteht aus Amylopektin. Die restlichen 20-30% entfallen auf die so genannte Amylose. Diese Form der Stärke weist erstaunliche Eigenschaften für Sportler auf, weshalb es auch in diesen Kreisen häufig zum Einsatz von Amylopektin kommt.

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Eigenschaften von Amylopektin

Amylopektin weist eine sehr stark verzweigte und langkettige Form 1,4-glykosidisch verbundener Glukose-Monomere auf. Somit besteht Amylopektin rein aus Glukose-Molekülen, welche stark verästelt miteinander verknüpft sind. Daraus ergibt sich ein sehr hohes Molekulargewicht, was mitunter der Grund dessen Einsatzes in der Sporternährung darstellt. Der Hauptunterschied zur Amylose besteht in der molekularen Struktur.

Während Amylopektin, wie bereits angesprochen, eine verzweigte Struktur darstellt, handelt es sich bei Amylose um lineare Ketten. Doch auch die Eigenschaften der beiden Stärketypen unterscheiden sich beispielsweise in deren Löslichkeit und dem individuellen Wasserbindungsvermögen. In der Lebensmittelindustrie macht man sich diese unterschiedlichen Produkteigenschaften zu Nutze. Und so tun es auch Sportnahrungsmittelhersteller und Sportler, die Amylopektin nutzen.

Wer nimmt Amylopektin?

Amylopektin wird gerne von Sportlern unterschiedlicher Sportarten verwendet. Insbesondere dann, wenn verbrauchte Energie- und Kohlenhydratreserven nach einer Belastung wieder zugeführt werden sollen. Das Besondere an Amylopektin ist dabei das hohe Molekulargewicht. Unser Organismus "rechnet" bei der Verdauung und dem Transport von Nährstoffen durch den Magen-Darm-Trakt in "Teilchen". Während beispielsweise ein Molekül Glukose als ein Teilchen zählt, besteht ein Molekül Amylopektin aus sehr vielen einzeln verknüpften Glukoseteilchen.

Diese verknüpften Glukoseteilchen bilden ein Molekül Amylopektin. Und ein Molekül Amylopektin wird vom Organismus als "ein Teilchen" wahrgenommen. Amylopektin verhält sich somit wie ein trojanisches Pferd. Es signalisiert dem Körper, es wäre ein Teilchen, in Wirklichkeit verbergen sich jedoch sehr sehr viele Glukosemoleküle in diesem einen "Teilchen" Amylopektin. Je höher das Molekulargewicht, desto mehr Glukosemoleküle verbergen sich hinter einem "Teilchen". Und bei Amylopektin ist die Glukosekonzentration pro Teilchen entsprechend besonders hoch. Und das wiederum macht Amylopektin so interessant für Sportler. Denn der Sportler kann nun pro Zeiteinheit mehr Glukose in Form von Amylopektin durch den Magen-Darm-Trakt schleusen, verglichen mit einer reinen Glukosezufuhr.

Amylopektin macht demnach immer dann Sinn, wenn es schnell gehen muss. Beispielsweise für Sportler die nur wenig Zeit zwischen zwei intensiven Trainingseinheiten oder Wettkampfsituationen haben. Kampfsportler beispielsweise haben nicht selten während eines Turniers mehrere Kämpfe an einem Tag oder verteilt über ein Wochenende. Zehnkämpfer der Leichtathletik haben nur kurze Zeitintervalle zur Zufuhr von Kohlenhydraten oder anderen Nährstoffen zwischen den einzelnen Disziplinen. Hier bietet sich der Einsatz von Amylopektin an. Doch auch Kraftsportler und Bodybuilder können von dieser Art von Kohlenhydraten profitieren. So wird Amylopektin mittlerweile immer häufiger in Kombination mit Creatin oder Aminosäuren angeboten. Bei den unterschiedlichen Herstellern wird hierbei dann häufig von einer Transportmatrix gesprochen.

Verzehrempfehlung

Je nach Einsatzgebiet, kann Amylopektin auf unterschiedliche Art und Weise eingesetzt werden. Ausdauersportler nutzen Amylopektin häufig in Form isotonischer Getränke. Der Vorteil hierbei liegt, dass im Vergleich mit Glukose, Saccharose oder Maltodextrin bei Amylopektin mit einer deutlich höheren Dosierung noch eine Isotonie auf die gleiche Menge an zugesetzter Flüssigkeit festgestellt werden kann. Möchte man sich selbst ein isotonisches Getränk basteln, können im Schnitt 6-8g Maltodextrin pro 100ml Wasser gelöst werden, um eine Isotonie zu gewährleisten. Bei Amylopektin kann nahezu der doppelte Wert verwendet werden, nämlich 12-15g Amylopektin auf 100ml Wasser. Der Kraftsportler und Bodybuilder oder jeder Sportler, der verbrauchte Kohlenhydratreserven nach dem Sport schnell wieder auffüllen möchte, kann mit 0,5-1,0g Amylopektin pro Kilogramm Körpergewicht arbeiten. Der Haupteinsatz von Amylopektin ist somit in der Praxis normalerweise die Trainingssituation. Entweder als Teil einer Pre-Workout Kohlenhydratversorgung, als isotonisches Getränk während des Sports oder als Nachtrainingsversorgung als Teil eines Post-Workout-Shakes.