MCT Fette

Was sind MCT Fette?

Das Wort MCT kommt aus dem Englischen und bedeutet ausgeschrieben "medium chain triglycerides", auf Deutsch also mittelkettige Triglyceride. Es handelt sich hierbei um Triglyceride, die aus drei mittelkettigen Fettsäuren, verknüpft mit dem Glycerinmolekül, bestehen. Diese mittelkettigen Fettsäuren sind etwa 6 bis 12 C-Atome lang, wohingegen alles über 12 C-Atomen zu den langkettigen Fettsäuren zählt und alles unter 6 C-Atomen zu den kurzkettigen Fettsäuren. Die bekanntesten Vertreter dieser Fettsäuren sind die Capryl- und die Laurinsäure, welche ein antibakterielles, antivirales und fungizides (Abtöten von Pilzen) Wirkungsspektrum besitzen. Bei den mittelkettigen Fettsäuren handelt es sich in allen Fällen um gesättigte Fettsäuren. In der Natur kommen sie zu sehr hohem Anteil in Kokosfett (etwa 60% der Fettsäuren sind mittelkettig) und Palmkernöl (etwa 55% der Fettsäuren sind mittelkettig) vor. Auch Milchfett besteht zu etwa 10% aus mittelkettigen Triglyceriden. Im Vergleich zu langkettigen Fettsäuren haben MCT Fette einen etwas geringeren Energiegehalt. So hat 1g einer mittelkettigen Fettsäure 8,3 kcal und ein Gramm einer langkettigen Fettsäure 9,2 kcal pro Gramm Fett.

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Besonderheiten der MCT Fette im menschlichen Stoffwechsel

Die mittelkettigen Fettsäuren werden im menschlichen Körper anders verstoffwechselt als die langkettigen Fettsäuren. Sie werden im Vergleich zu den langkettigen Fettsäuren nämlich ohne Umweg direkt durch das Blut zur Leber transportiert und können dort zu Energie verwertet werden. Längerkettige Triglyceride müssen hingegen einen Umweg über das Lymphsystem machen und können deshalb erst später bzw. langsamer zur Energiegewinnung herangezogen werden.

Wer nimmt MCT Fette isoliert ein?

Ausgenommen von Nahrungsmitteln nehmen viele Personen MCT Fette auch in isolierter oder konzentrierter Form ein. Dies sind zum einen Patienten mit diversen Krankheiten, welche das lymphatische System, das gastrointestinale System oder ganz andere Systeme betreffen. Zum anderen werden MCT Fette in den letzten Jahren auch sehr gern von Sportlern und Anhängern der ketogenen Ernährungsweise strategisch eingesetzt.

In welcher Form werden MCT Fette eingenommen und angeboten?

MCT Fette gibt es sowohl in ihrer natürlichen Form als Kokos- oder Palmkernöl zu kaufen, als auch als pure MCT Öle. Palmkernöl ist vom Geschmack her relativ unangenehm und sollte auch aus ökologischen Gründen eher vermieden werden, da hierfür – wie der Name schon ahnen lässt – Palmen und somit der Regenwald abgeholzt werden müssen. Kokosöl hingegen hat einen angenehmen Geschmack, den sicherlich jeder kennt. Reine MCT Öle haben den Vorteil, dass sie durch den Herstellungsprozess relativ geschmacksneutral sind und unter den verfügbaren Quellen den höchsten prozentualen Anteil an mittelkettigen Triglyceriden besitzen.

Was muss beachtet werden bei der Einnahme von MCT Fetten?

MCT Fette sollten immer gemeinsam mit anderem Nahrungsfett eingenommen werden. Außerdem bedarf es einer Gewöhnung des Körpers an diese relativ einzigartige Fettquelle. Man sollte anfangs maximal 20 Gramm MCT Fette pro Tag zusätzlich in die Ernährung integrieren. Besser ist es jedoch vorerst sogar mit nur 5 bis 10 Gramm zusätzlich eingenommenen MCT Fetten zu starten. Die Einnahme sollte bei größeren Mengen immer auf mehrere Gaben verteilt werden. Weiterhin sollte bei einer Einnahme von größeren Mengen MCT Fetten immer auf eine ausreichende Versorgung mit fettlöslichen Vitaminen und essentiellen Fettsäuren (Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren) geachtet werden, da diese – mit der Ausnahme von Palmkernöl – in den jeweiligen MCT Ölen nicht vorkommen. Bei einer zu hohen eingenommenen Menge kann es zu gastrointestinalen Beschwerden wie zum Beispiel Durchfall oder Übelkeit kommen.