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Das beliebteste Protein im Bodybuilding
Whey Protein - Die Sorten und deren Vorteile

Whey, die Nummer 1 unter den Proteinen

Wenn man die auf dem Markt zur Verfügung stehenden Proteine nach ihrer Beliebtheit im Bodybuilding beurteilen mag, dann steht Whey Protein ganz eindeutig auf dem ersten Platz.

Mit diesem Text wollen wir nicht nur sagen, was Whey so einzigartig macht, sondern auch Klarheit schaffen zum Thema Whey. Denn es gibt einige Begriffe in dem Zusammenhang, die man ohne genauere Beschäftigung mit dem Thema nicht so einfach wird einordnen können. Dazu wollen wir Fragen beantworten wie die folgenden.

  • Was ist der Rohstoff von Whey Protein?
  • Was sind die Unterschiede, zwischen Whey Konzentrat, Whey Isolat und Whey Hydrolysat?
  • Was hat es mit Ultrafiltration, Mikrofiltration und Ionenaustausch auf sich?
  • Was enthält ein modernes Whey?
  • Ist Whey das beste Protein?

Was macht Whey Protein so einzigartig?

Moderne Whey Proteine enthalten wenig Fett, Kohlenhydrate und Laktose. Wirft man einen genauen Blick auf das Aminosäureprofil, so werden weitere interessante Eigenschaften deutlich.

Mit 45 - 55 % ist der Anteil der essentiellen Aminosäuren am enthaltenen Protein ausgesprochen hoch, und von allen Protein-Arten ist Whey die reichhaltigste Quelle für BCAA (die drei essentiellen Aminosäuren Leucin, Isoleucin und Valin). Insbesondere Leucin - die wichtigste der drei BCAA Aminosäuren - macht bis zu 14 % aus.

Whey ist ein "schnelles Protein". Nach der Einnahme dauert es 20 bis 40 Minuten, dann hat der Aminosäure-Spiegel im Blut sein Maximum erreicht. Muskelaufbau hängt immer vom Verhältnis von Proteinsynthese und Proteinabbau ab. Durch den schnellen Anstieg der Aminosäuren wird die Proteinsynthese angeregt, so dass sich eine anabole Wirkung ergibt.

Man schreibt Whey auch gesundheitsfördernde Eigenschaften zu. Es soll dabei helfen können das Immunsystem zu stärken und das Krebsrisiko zu senken.

Whey Protein ist darüber hinaus preislich günstig, und die gängigen Whey Produkte sind auch geschmacklich sehr gelungen.

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Was ist der Rohstoff von Whey?

Whey Protein wird aus Milch gewonnen. Dabei muss man wissen, dass Milch zwei verschiedene Arten von Protein enthält, nämlich Molke Protein (20 %) und Kasein (80 %). Zur Herstellung von Whey wird Molkeprotein verwendet, wobei die Molke nach der Trennung vom Kasein zunächst zu 94 % aus Wasser, zu 4 bis 5 % aus Laktose, zu 0,6 bis 1,0 % aus Protein und nur zu einem geringen Teil aus Fett besteht. Außerdem sind noch Vitamine und Mineralstoffe enthalten.

Damit daraus ein Proteinpulver mit bis zu 90 % Eiweiß in der Trockenmasse wird, müssen ausgereifte Verarbeitungsmethoden zur Anwendung kommen, so dass die gewünschte Proteinkonzentration erreicht wird.

Whey Konzentrat, Isolat und Hydrolysat

Whey Konzentrat

Während die erste Generation von Whey Konzentrat nur 30 bis 40 % Protein sowie vergleichsweise hohe Anteile an Fett, Laktose und denaturierten Proteinen enthalten hat, wird solches Whey heutzutage nur noch in der Lebensmittelindustrie zum Backen o.ä. verwendet. Mit einer Technik namens Ultrafiltration erreicht ein modernes Whey Konzentrat 70 - 80 % Protein bei reduziertem Laktoseanteil. Ein solches Konzentrat ist eine gute Eiweißquelle, auch wenn es in puncto Laktose- und Fettanteil mit einem Isolat nicht mithalten kann.

Whey Isolat

Whey Isolat zeichnet sich im Vergleich zu Konzentrat daurch aus, dass der Proteinanteil mit 90 bis 96 % noch einmal höher liegt, und Laktose, Fett sowie andere Rückstände noch einmal um ein gutes Stück reduziert worden sind.

Die Produktion von einem solchen Whey muss sehr vorsichtig durchgeführt werden, damit es "bioaktiv" bleibt. Mit bioaktiv ist hier gemeint, dass die natürlichen und gesundheitsfördernden Bestandteile erhalten bleiben. Denn wird es nicht bei niedrigen Temperaturen und säurearmen Bedingungen verarbeitet, dann denaturiert es.

Ein Verfahren, das dem gerecht wird, nennt sich Mikrofiltration (auch: CFM, Cross Flow Microfiltration). Dabei kommen Keramikfilter zum Einsatz, das Ganze findet bei niedrigen Temperaturen statt, und der Prozess ist nicht-chemisch.

Ein anderes Verfahren zur Produktion von Whey Isolat ist als Ionenaustausch bekannt. Dieses findet in einer Apparatur namens "Ionenaustauschsäule" statt. Dabei wird die elektrische Ladung der Protein-Moleküle kurzzeitig so verändert dass sie von einem elektrischen Pol angezogen werden und sich dadurch abtrennen lassen. Vorteil dieses Verfahrens ist, dass man ein Whey Isolat mit extrem niedrigem Anteil von Fett und Laktose erhält, das den höchstmöglichen Proteinanteil besitzt. Dabei kommen aber auch Chemikalien wie Hydrochloridsäure sowie Natriumhydroxid zum Einsatz.

Zusammenfassend lässt sich zu den beiden Herstellungsverfahren sagen:

  • Wenn man einem bioaktiven Whey Isolat den Vorzug geben mag, dann sollte man sich für eines entscheiden, das mittels Mikrofiltration hergestellt worden ist
  • Steht ein extrem niedriger Anteil von Fett und Laktose sowie der höchstmögliche Anteil von Protein je Gramm im Vordergrund, dann ist ein Ionenaustausch-Isolat das Produkt der Wahl.

Whey Hydrolysat

Von Whey gibt es noch eine dritte, weniger bekannte Variante, die man Whey Hydrolysat nennt. Ausgangsbasis dafür ist Whey Konzentrat oder Isolat, das einem weiteren Verarbeitungsschritt unterzogen wird. Dieser Verarbeitungsschritt nennt sich "enzymatische Aufspaltung" und bedeutet, dass die Proteine in kürzere "Peptidketten" aufgespalten werden. Man kann sich das wie eine Art "vorverdautes Protein" vorstellen. Ergebnis ist die am besten bioverfügbare Variante von Whey, die vom Körper mindestens so gut wie freie Aminosäuren aufgenommen wird.

Whey Hydrolysat findet man selten als reines Whey Produkt. Grund dafür ist die aufwändige Herstellung, die es im Vergleich zu anderen Wheys teuer macht. Daher wird es eher einem "konventionellen" Whey beigemischt um dessen Bioverfügbarkeit zu verbessern.

Mit Optimum Hydrowhey gibt es im Andro-Shop mittlerweile auch ein reines Whey Hydrolysat. Mit Sicherheit das "High End"-Whey, aber es hat auch seinen Preis.

Was enthält ein modernes Whey?

Ein gutes Beispiel für ein modernes Whey Protein ist das Designer Whey von ESN.

Es ist bioaktiv, sehr gut löslich, schmeckt hervorragend, und darüber hinaus ist es günstig.

Seine Bestandteile sind Whey Konzentrat und mikrofiltriertes Whey Isolat (30 %). Damit kommt es je 100 g Pulver auf gut 80 g Protein bei moderaten Mengen von Kohlenhydraten und Fett (4 g bzw. 5 g).

Ein vergleichbares Produkt ist Whey Gold Standard von Optimum Nutrition, das einen leicht niedrigeren Protein-Anteil besitzt, aber dafür neben Whey Konzentrat und Isolat auch etwas Hydrolysat enthält.

Ist Whey das beste Protein?

Die Antwort ist ein klares "jein". Wie oben beschrieben, ist Whey ein schnelles Protein, mit dem man die Proteinsynthese steigern und eine anabole Wirkung erzielen kann.

Wenn es um das Protein für den Morgen, den Pre- oder Post-Workout Shake geht, dann ist Whey die beste Wahl.

Geht es dagegen um das beste Protein für die Nacht, dann ist ein Casein vorzuziehen, weil es seine Aminosäuren langsam und kontinuierlich über einen längeren Zeitraum in den Körper abgibt.

Gleiches gilt für eine Diätphase. Wie in einer Studie festgestellt wurde, die wir unter Casein skizziert haben, kann Casein mit seiner antikatabolen Wirkung während einer Diät besser punkten.

Wir empfehlen daher die Kombination aus einem modernen Whey für den Tag und einem Micellar Casein für die Nacht.

Im Portal haben wir diverse Artikel zum Thema Whey. Besonders empfehlenswert: